Die Staatspräsidenten Griechenlands und Deutschlands eröffnen in Athen die Austellung „Documenta 14“

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Im Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst in Athen und mit dem Titel „von Athen lernen“ wurde am letzten Samstag von den Staatspräsidenten Griechenlands und Deutschlands, Prokopis Pavlopoulos und Frank-Walter Steinmeier, die weltberühmte Kunstaustellung „Documenta 14“, eröffnet.

Prokop-Stein1Zunächst begrüßte die hohen Gäste die Direktorin des Museums, Katerina Koskina und dann hat die Kulturministerin Griechenlands, Lydia Koniordou, die Bedeutung der Austellung hervorgehoben. Sie sagte auch, dass die Ausstellung in einem Land stattfindet, das sich kulturell gegen die Wirtschaftskrise widersetzt. Die Ministerin betonte, dass die „Documenta 14“ mit ihrem kühnen Geist verbindet, während die Kunst Brücken bildet und die aktuellen Probleme der menschlichen Zivilisation in den Mittelpunkt stellt.

Der Bürgermeister von Athen, Giorgos Kaminis, drückte seine Freude aus für die Tatsache, dass die Austellung in Athen organisiert wurde und bezeichnete als historisch die Entscheidung, dass die „Documenta 14“ in Athen und Kassel stattfindet. Der Bürgermeister von Kassel, Bernard Chilgken, hat auch seinerseits seine Freude zum Ausdruck gebracht, dass Kassel und Athen die „Documenta 14“ zusammen organisieren. Er bezeichnete die griechische Hauptstadt als eine „große Stadt von großer Bedeutung“.

Prokop-Stein3Der Staatspräsident Griechenlands, Prokopis Pavlopoulos, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der „Documenta 14“ und unterstrich, dass der griechische Geist, hier in seiner Wiege, mit dem deutschen Geist zusammentrifft, um gemeinsam ihren natürlichen Platz in der ständig schimmernden Konstellation des europäischen Kulturerbes zu verteidigen.

Sein deutscher Amtskollege, Frank-Walter Steinmeier, sagte in seiner Ansprache, dass der Titel der Ausstellung „von Athen lernen“ selbstverständlich aussieht, weil Athen die Wiege der Demokratie ist. Allerdings will der Titel sich auf die Gegenwart konzentrieren, „auf die politischen und wirtschaftlichen Gräben zwischen uns, die -so wie ich die Botschaft wahrnehme- wir überwinden sollen“, betonte der Staatspräsident Deutschlands.