Staatspräsident Griechenlands, Herr Prokopis Pavlopoulos, am 18-19.01.2016 in Berlin

pavlopoulos1Der griechische Staatspräsident, Herr Prokopis Pavlopoulos hat bei seinem Besuch in Berlin mit dem  Bundespräsidenten, Herrn Joachim Gauck, und mit der Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschlands Frau Dr. Angela Merkel getroffen. Herr Pavlopoulos hat den deutschen Beitrag bei den Verbleib Griechenlands in der EU und der Eurozone gewürdigt. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien „mehr als freundschaftlich”, sagte Herr Pavlopoulos am Montag bei seinem Treffen mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck. Während seines Besuchs gab Herr Pavlopoulos dem Journalisten der ‘Süddeutschezeitung’ Mike Szymanski ein Interview. Klicken Sie hier für den Volltext des Interviews:

http://www.sueddeutsche.de/politik/prokopis-pavlopoulos-griechischer-staatspraesident-greift-tuerkei-in-fluechtlingskrise-an-1.2822351

pavlopoulos2Im Rahmen seines Treffens mit Herrn Gauck, hat Herr Pavlopoulos erklärt: “Für uns ist eine Zukunft außerhalb Europa und der Eurozone nicht denkbar“. Die Haltung von Kanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingskrise nannte Pavlopoulos „sehr tapfer“. Griechenland werde seine Verpflichtungen in der Flüchtlingspolitik bis zum nächsten EU-Gipfel in vier Wochen erfüllt haben. Notwendig sei aber auch, dass die Türkei ihre Zusagen einhalte. Illegale Arbeitsmigranten müssten in die Türkei zurückgeschickt werden.

Pavlopoulos bekräftigte die griechische Forderung nach Reparationszahlungen für deutsche Verbrechen im Zweiten Weltkrieg und nach Rückzahlung eines Zwangskredits aus der Zeit der deutschen Besatzung. Athen wolle diese Forderungen aber nicht einseitig durchsetzen, sondern «im Rahmen der internationalen Rechtskultur.» (dpa)