Athen. Triumph der Bilder – Bilderwelt des hochklassischen Athens

Am 5. Mai wollen wir die Ausstellung “Athen. Triumph der Bilder –   Bilderwelt des hochklassischen Athens” in Frankfurt besuchen.

Und wenn wir schon in Frankfurt sind, sollten wir doch auch die Ausstellung im Städel (fast gleich neben an!) nicht verpassen: “Maniera” - ein faszinierendes Kapitel der italienischen Kunstgeschichte. Die Ausstellung widmet sich Florenz als dem ersten Zentrum des europäischen Manierismus! (s. 1. & 2. Anhang)

Die (verbindliche) Anmeldefrist hierfür wurde bis zum  3. Mai  verlängert!

Mit einem 5er-Ticket der Bahn wäre auch die Fahrt dahin günstig.

Die Ausstellung „Athen. Triumph der Bilder“ widmet sich der Bilderwelt des antiken Athen und zeigt eindrücklich dessen Riten, Opfer, Prozessionen und Feste. Mithilfe von originalen griechischen Vasenbildern, aber auch in aufwendigen multimedialen Inszenierungen erlebt der Besucher die urtümliche Kraft sowie die enorme Gewalt der antiken Opfer und das Abgründige der damaligen Zeremonien. In der Sonderausstellung kann ein Jahreszyklus dieses Goldenen Zeitalters durchschritten und nacherlebt werden – jedem Monat des antiken Kalenders ist in der Schau ein eigener Raum gewidmet. Im 5. Jahrhundert v. Chr., nachdem die griechische Stadt infolge der beiden Perserstürme 489 und 479 v. Chr. zunächst dem Erdboden gleichgemacht wurde, entwickelte sich Athen schnell zu einem blühenden Zentrum der Architektur, der Künste und der Philosophie, auch dank der geschickten Finanzpolitik von Perikles. Der Politiker erreichte dies durch Zweckentfremdung der alljährlichen hohen Beiträge des attisch-delischen Verteidigungsbündnisses und finanzierte so den Wiederaufbau der Stadt und seiner Heiligtümer aus einer schier unerschöpflichen Geldquelle. Der Bildhauer und Maler Phidias wurde mit der künstlerischen Aufsicht des Großprojektes beauftragt. Es galt, in den Giebelfeldern, den Metopen, Relieffriesen und den gewaltigen Gemälden der glanzvollen Neubauten sowie in den Weihungen der Statuen in Heiligtümern und an öffentlichen Plätzen den aufregenden Mythos der Stadt neu zu erzählen.

Animierte Bilder, gesprochene Berichte, Gerüche, überraschende Anspielungen auf Gewalt und Sexualität in den Kultbräuchen werden die Besucher im Liebieghaus in ihren Bann ziehen. Die Deutung und die Schilderung der berühmtesten Skulpturen der Antike von den Marmorbauten der Akropolis, der Agora etc. führen spielerisch die aufregenden, häufig märchenhaften Begebenheiten der Mythen vor Augen. (Quelle: Liebieghaus)

Dazu: Möglichkeit der Teilnahme am Internationalen Kolloquium am 6. Mai.

Verbindliche Anmeldung bis 28. April: Tel. 0228-2619707 oder per E-Mail

Donnerstag, 5. Mai 2016

Museum Liebieghaus in Frankfurt/M.

Präsidentin: Eleftheria Wollny M.A., Mittelstraße 28, D-53175 Bonn, Tel. +49 (0)228-2619707

www.deutsche-hellas-gesellschaft.de /  info@deutsche-hellas-gesellschaft.de

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE55 3705 0198 0020 0273 06, BIC: COLSDE33